Archiv für die Kategorie „Testfahrten“
Testfahrt: Hochfügen
Ein Traumtag bei Traumwetter in Hochfügen. Das Zillertal ist ja ohnehin ein Skiparadies das seinesgleichen sucht un schon gleich das erste Skigebiet – mittlerweile mit Kaltenbach zusammengewachsen – ist eingentlich Grund genug um gar nicht erst noch tiefer in dieses Tal einzudringen.
Um die Auffahrt bis zum Hochfügen-Parkplatz zu sparen sind wir an Fügen, Uderns und Ried vorbei weiter bis nach Kaltenbach gefahren. Ein 37 Euro Ticket war schnell besorgt und die Auffahrt musste man sich auch nicht mühsam erstehen. 37 Lift und 150 Pistenkilometer unter den schneebedeckten Gipfeln Wetterkreuz, Wimbachkopf, Marchkopf und Paffenbühel lassen für einen Tagestrip und vermutlich auch längere Aufenthalte keine Wünsche offen. Wenn das Wetter noch so wie heute mitspielt … ein Traumtag.
Testfahrt: Skiwelt Wilder Kaiser
Wenn man mal wieder ausgiebig skifahren will und dennoch nicht mehr als eine Stunde Fahrtzeit investieren will bietet sich immer wieder die Skiwelt Wilder Kaiser an.
Wir haben also Söll angesteuert – genauso hätte es Ellmau oder Scheffau sein können – und waren pünktlich um 9 an der Talstation. Oben angekommen – das Wetter war zugegebenermaßen nicht der Hit – aber 91 Lift und 279 Pistenkilometer sind einfach der Wahnsinn. Den Neuschnee den uns das “bescheidene” Wetter der vergangenen Tage heute beschert hat war vielleicht sogar mehr wert, als blauer Himmel.
Hightlight war natürlich wieder einmal die Tourenabfahrt nach Scheffau, aber auch auf den normalen Pisten war nicht zu viel los und der Skitag mehr als “sauguat”!
Die Tageskarte kostet 37,50 Euro
Testfahrt: Mayrhofen – Wieder Neuschnee, aber diesmal mit blauem Himmel
Etwa in der Mitte des Zillertales, in einem der vielen Skitäler Österreichs, liegt Mayrhofen, das über zwei Skigebiete verfügt.
Das kleinere der beiden, welches man über die Ahornbahn erreicht, liegt an den östlichen Hängen des Zillertales. Das Hauptskigebiet auf den westlichen Hängen erreicht man über die Horbergbahn (8er Gondel) und die Penkenbahn (15er Gondel). Letztere startet direkt im Ort, was jedoch leider bedeutet, dass keine Parkplätze zu Verfügung stehen, wobei dieses Problem jedoch durch Transfers mit Skibussen gelöst wurde.
Nach der Auffahrt mit der Penkenbahn erreicht man die sonnigen Hänge unterhalb des Penkenjoches (2.095m), die auch vom Nachbarort Finkenberg bedient werden. Hat man sich für eine Auffahrt mit dem Penkenexpress (6er Sessel) entschieden, kann man auch schon ins Herz des Skigebietes, welches in einem Hochtal oberhalb der Horbergbahn liegt vordringen. Um zum höchsten Punkt zu gelangen fährt man mit dem alten gemütlichen Zweiersessel auf den Schafskopf (2.278m) und erreicht so eine auf 2.250m gelegene Hütte (keine Selbstbedienung) von der man, schönes Wetter vorausgesetzt, eine wunderbaren Panoramablick über das Zillertal bis nach Hintertux genießen kann!
Die Routenabfahrten vom Schafskopf sind nur bei ausreichend Schnee zu empfehlen, was jedoch nicht weiter stört, da die 7er-Piste entlang des Gerenlifts und weiter zum Einstieg der Schafskopf-, Tappenalm- und Lärchwald Express-Lifte mit einer angenehmen Neigung zu traumhaften Schwüngen verleitet.
Weiter hinten in diesem Hochtal kommen die Boarder in der Halfpipe und im Funpark genauso auf ihre Kosten, wie Skifahrer auf der besten Piste des Skigebietes: Wenn man die Abfahrt der Nordhangbahn (4er Sessel) etwa 10m nach links versetzt fährt kommt man in den Genuss der schönsten (weil powder-superweichesten) Buckelpiste, die man an dem heutigen Tag in den Alpen finden konnte!
Da die Penkenbahn leider über keine Talabfahrt verfügt hat man zwischen vier und fünf Uhr Nachmittags nur die Wahl zwischen Apres-Ski an den beiden Enden des 3er-Sesselliftes “Penken” (oben die ruhigere Variante, unten die lautere und wesentlich belebtere Variante) und einem zeitlich relativ humanen Anstehen an der Gondelbahn.
Der Skipass kostet ca 26,7 Euro.
Testfahrt: Val Thorens
Val Thorens, eine Skistation auf 2.300m, steht für Schneesicherheit (durch den Gletscher ist Skifahren auf über 3.000m fast das ganze Jahr möglich.) und ein weitläufiges und facettenreiches Skigebiet.
Der “Mont de la Chambre” ist der Knotenpunkt der Verbindungen zwischen Mottaret (4erSessel “Cote Brune”) und Les Menuires (2 Gondelbahnen) nach Val Thorens, dem höchstgelegenen Ort des “Vallees des Belleville”.
Den Gletscher erreicht man mit der 40er-Kabinen-Umlaufbahn “Funitel Peclet” in wenigen Minuten, wobei die Wartezeiten wegen der hohen Kapazität gering sind. Doch nicht nur hier findet man 1a Pulverschnee: die Sessellifte “Col” und “Fond2″ bringen den Skifahrer auf bis zu 3.000m Höhe und damit zu Pisten mit optimalen Schneeverhältnissen. Die Fahrt mit der Gondelbahn auf den “Cime de Caron” mit 3.200m Höhe ist Pflicht für Fans von langen anspruchsvollen Abfahrten, wobei man von hier aus auch in das Nachbartal nach Orelle abfahren kann. Der kurze Aufstieg zum Aussichtspunkt vor der Abfahrt lohnt sich aufgrund des großartigen Blicks auf alle Fälle!
Für Könner und Tiefschneefreaks gibt es einige traumhafte Skirouten, die allerdings nur bei besten Schnee- und Wetterverhältnissen und auch dann nur mit Guide gewagt werden sollten.
Die Abfahrt durch das Bellevilletal nach Les Menuires ist für alle Skifahrer geeignet, und schon wegen der Landschaft alles andere als langweilig!
Wer Val Thorens in Richtung der zwei anderen Täler verlassen will, kann eine der Bahnen auf den Mont de Peclet nehmen.
Testfahrt: Les Menuires und Saint Martin
Les Menuires und Saint Martin liegen im westlichsten Tal des Trois-Vallees-Gebiets, dem Vallee des Belleville.
Unmittelbar zu Saint Martin gehören nur zwei Sessellifte, Saint Martin 1 und 2, wobei man mit letzterem zum Tougnete-Gipfel (2.434m) gelangt. Von dort aus führen drei recht interessante Pisten zum Einstieg des Saint Martin 2 (neben Ausstieg Saint Martin 1). Eher flach gestaltet sich die Abfahrt nach Saint Martin des Belleville ins Tal. Vom Roc de Fer (2.294m – von Meribel aus zu erreichen) führt eine blaue Piste (verdet) zum Einstieg des Saint Martin 2-Lifts.
Vom Tougnete aus kann man auch die Pisten von Meribel und Mottaret und über einen langen Ziehweg (gros tougne) Les Menuires erreichen. Beim auf 1.800m gelegenen Les Meniures kann man zwei Pistenbereiche unterscheiden. Am westlichen Rand der Trois-Vallee-Skiarea liegen die sehr schönen Pisten des Pointe de la Masse (2.804m), die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Hervorzuheben ist die “dame blanche”, die mit traumhaften Blicken ins Tal nach Les Menuires führt.
Hauptsächlich erstreckt sich das Skigebiet “Les Menuires” jedoch auf Hängen östlich des Ortes. Im unteren Bereich befinden sich mehrere einfache und vielbefahrene Pisten, auf denen es nur so von Skifahrern wuselt. Mit der Télécabine Mont de la Chambre (Gondel) gelangt man zum gleichnamigen Berggipfel (2.850m), wobei man um dieses Ziel zu erreichen auch die Gondel Bruyeres nehmen kann. Von dort aus gelangt man nach Val Thorens und Mottaret.
Die Pisten in diesem oberen Teil sind zumeist als rote Pisten eingestuft und recht abwechslungsreich. Mit den Sesselliften Combes und (nach kurzer Skifahrt) Allamands gelangt man zum Roc de 3 Marches. Die Pisten dort sind sehr schön, wobei auch Ausflüge in den Tiefschnee neben den Pisten möglich sind (wenn man nicht sogar auf den Pisten Tiefschnee findet, denn wirklich plattgewalzt sind die Pisten nur selten).
Testfahrt: Ischgl und Samnaun
Neben den weitläufigen Pisten der Silvretta Arena bietet Ischgl natürlich auch vielfältige Apres-Ski-Möglichkeiten – hochprofessionell wie immer der Test mit absolutem Fokus auf dem Vergnügen auf Schnee…
Bereits in Ischgl (1.400m) hat man die Qual der Wahl! Drei Kleinkabinenbahnen stehen zur Auswahl wovon zwei direkt ins Zentrum der Silvretta Arena auf die Idalp (2.320m) führen.
Ganz links führt ein Sessellift in die Velillscharte von der aus man die landschaftlich schöne Abfahrt ins Velilltal genießen kann.
Die breiten Pisten bei der Flimjochbahn (4er Sessel) und bei der Idjochbahn (6er Sessel) sind als mittelschwer eingestuft und führen auch zum Funpark der Boarder.
Durchs Höllenkar gelangt man auf den Palinkopf (2.864m) von dem aus man ganz rechts über eine der längsten Pisten bis ins Fimbatal abfahren kann. Hier findet man auch eine gemütliche Einkehrmöglichkeit auf der Bodenalp. Wer es etwas lauter und szeniger will gelangt mit der Bodenalpbahn (4er Sessel) zur Paznauner Taya mit Schneebar.
Vom Palinkopf gelangt man über die Zeblaswiesen direkt ins schweizerische Samnaun (1.840m). Eine doppelstöckige Pendelbahn bringt die Wintersportler wieder auf den Alp Trida Sattel (2.4.88m) von dem man die Pisten rund um die Alp Trida genießen kann.
Der Skipass kostet 34 Euro.
Testfahrt: Ladis-Fiss-Serfaus
Nach dem Einstieg in “Tirols neue Skidimension” in dem mittleren Ort “Fiss” gelangt man mit der “Schönjochbahn” zu den Nordhängen. Vier Lifte erschließen die welligen, tiefweißen Hänge, die hier knapp über der Baumgrenze liegen. Der Geheimtipp zum Mittagessen ist die “Schöngampalm”, die man mit der “Urgabfahrt” auf 1.882m knapp unterhalb der Baumgrenze tief eingeschneit vorfindet.
Mit mehreren Tourenabfahrten gelangt man über den 4er-Sessel “Sattelbahn” und den 6er-Sessel “Planseggbahn” in die Serfauser Ecke. Die Tourenabfahrten, unterteilt in mittel und schwer, sind nicht nur von Profis zu bezwingen und landschaftlich eine Fahrt wert. Bei den zahlreichen Liften über Serfaus ist besonders die Lazidbahn ein ergiebiger Ausgangsort für zahlreiche leicht, mittlere, schwere und Touren-Pisten. Wer noch weiter in die Bergwelt eintauchen will, kann auf den Pulverschneepisten noch bis zum Mindersjoch (2.700m) auf- und abfahren.
Die Waldabfahrt nach Serfaus (siehe Foto) hat noch so viel Schnee, dass die Schneekanonen wohl heuer nicht mehr zum Einsatz kommen werden! Aus Serfaus geht es dann mit der neuen Umlaufbahn “Sunliner” wieder Richtung Fiss.
Insgesamt wurden zwei 8er-Kabinenbahnen und drei 4er-Sessellifte neu errichtet um den Zusammenschluss zu ermöglichen.
Der Skipass kostet 34,88 Euro.
Testfahrt: Zillertal Arena
Das größte Skigebiet des Zillertales mit Zell, Gerlos und Königsleiten! Traumwetter und kein Sulz – unsere Testfahrt in der neuen Zillartal Arena war mit 115 Pistenkilometern ein Highlight dieses Winters.
95 Minuten nach unserem Start in München konnten wir in Zell am Ziller (580m) unser Material auspacken. An einem sonnigen Faschingsdienstag ist es verständlich, dass es an der 8er-Kabinenbahn “Achterbahn” zu Wartezeiten kommt, was jedoch aufgrund der hohen Förderleistung nicht immer zu befürchten ist!
Das Gebiet von Zell auf der Rosenalm (1.309m – 2.500m) liegt malerisch inmitten einem aufgelockerten Baumbestand und bietet Skivergnügen zwischen mehreren Sesselliften und kann bei Schneemangel (davon kann derzeit keine Rede sein!) größtenteils beschneit werden. Mit dem neuen Krimml X-press (siehe Foto) kann man die ca. drei Kilometer zum Skigebiet Gerlos und Königsleiten überwinden und von Tirol in Richtung Salzburg und zurück pendeln.
Keine Wartezeiten gab es bei den Liften von Gerlos und Königsleiten auf den Isskogel (2.264m) und die Königsleitenspitze (2.315m). Von letzterer hat man einen wunderbaren Ausblick nach Süden, der auch von der offiziellen Panoramakamera eingefangen wird. Die zahlenmäßig gegenüber Gerlos überlegenen Liftanlagen von Königsleiten bieten Skivergnügen in allen Schwierigkeitsgraden.
Bei dem bestens präparierten “Boarders Town Gerlos” werden viele andere Skigebiete vor Neid erblassen.
Der Weg zurück nach Zell gerät nur beim Zweiersessel “Krumbachbahn” leicht ins stocken, wobei dies im Skigebiet die einzige Wartezeit des Tages war. Da Zell über keine Talabfahrt verfügt ist als Abschluss eines perfekten Skitages wieder die Kabinenbahn angesagt, wobei man statt anzustehen viel lieber die Aussicht und die Sonne auf der Terrasse der benachbarten Skihütten genießen sollte!
Der Skipass kostet 26,50 Euro.
Testfahrt: Skiwelt Wilder Kaiser
Testfahrt: Arabba
Doing the great Sella Ronda from Selva Gardena via the pass of Gardena, we passed Corvara and went up to the Piz Boe. From there, we could see the small, and therefore lovely village down in the valley, that bears the exotic name of “Arabba” and provides all facilities you need for excellent skiing vacations.
But what is more: The horizon line with the characteristic Porta Vescovo and a row of rocky mountains in his neighbourhood invited us to cross the valley and enjoy the Arabba skiing area. So we decided to ski down to the village. We carved down the sunny runs of medium difficult level. We had happy skiing and enjoyed easy skiing in the sun as a kind of appetizer for downhill skiing in steeper areas. After we had crossed the village, we entered the DMC Europa to go up to Porta Vescovo (2.478 m). This lift – using two ropes – is very fast and confortable and you can leave it halfway at the middle station in order to reach the pass of Padon. We left the lift at the top and were overwhelmed by the fascinating scenic view of the glacier Marmolada.
In the opposite direction we had a view from the S. Croce on the left up to Lagazoi and the of the famous Cortina valley on the right.
We recommend the restaurant on top of Porta Vescovo. All the runs from there lay in the shade because they are northwards, but they offer a big amount of steep and exciting runs. We went down to the middle station and wanted to reach the pass of Padon from where we skied down to Malga Ciapela.
Afterwards, we used the covered and warm 4-seater up to the pass of Pordoi (2.239 m). Because we had still time, we took the chance to use the cabin lift to the summit of the S. Pordoi with the restaurant Maria where we celebrated a good ski day.
In total: Despite of its shady runs, Arabba is magnificient and provides to the good and ambitious skier a variety of exciting skiing possibilities.







